Das Abenteuer beginnt … zuallererst mit der Parkplatzsuche. Mein allerbester Bruder der Welt fuhr mich zum Flughafen (Vielen Dank, Markus!). Der Flughafen Tegel besticht bereits bei der Anfahrt durch seine schlichte, aber allgegenwärtige Unübersichtlichkeit und rechtfertigt damit zwingend den Bau eines neuen Flughafens – koste es, was es wolle!

Letztlich waren wir aber durch unseren ausgeprägten Navigationssinn, unseren herausragenden Instinkt und hauptsächlich einer enormen Portion Glück in der Lage, punktgenau am richtigen Terminal zu parken, obwohl wir das Abflug-Terminal nicht mal kannten. So hatten wir noch drei Stunden Zeit uns das Flughafen-Treiben anzuschauen.

Mir als Null-Flieger sind die Ge(p)flogenheiten gänzlich unbekannt. Zudem hatte ich nur eine geringe, aber unschöne Ahnung davon, wie ich das Fliegen vertragen würde. Meine einzige Erfahrung mit einem Flugzeug, einer kleinen niedlichen Cessna, ging zu ungunsten meines Magens aus. Doch ich hatte noch genug Flugkilometer vor mir, in denen sich mein Magen revanchieren konnte.

Irgendwann trauten wir uns dann doch, uns zu bewegen, bahnten uns eine Schneise durch die vielen Türkei-Urlaubswilligen. Am richtigen Schalter angekommen wartete schon die nette British Airways-Dienstleistende, die recht schnell merkte, dass ich Noob bin. Sie war nett, gab mir magenschonende Plätze (für alle drei Flüge bis Windhoek), am Gang auf den Tragflächen (habt ihr eine Vorstellung, was ich meine?).

Danach ging es recht schnell. Mein Bruder und ich verabschiedeten uns und mit Betreten der Duty-Free-Zone war ich offiziell auf Reisen. Wirklich bewusst war mir das allerdings nicht. Ich wartete nervös auf meine erste „Flugstunde“. Es werden noch einige folgen in den nächsten 3 Monaten. Erstmal eine Reisetablette einwerfen.

Noch ein Musik-Tipp zum Abschluss: Casper – Auf und Davon 🙂

Kategorien:  🌎 Runde 1

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