Regen, Regen, Regen, schon seit zwei Tagen. New York macht es mir nicht leicht, es zu genießen. Ich bin heute in den zwei Stunden des Nicht-Regnens herumgelaufen und habe ein paar Impressionen aus dem weihnachtlich dekorierten New York eingefangen:

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Das Empire State Building versteckt sich in den tief hängenden Wolken:

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Der berühmte Weihnachtsbaum am Rockefeller Center wird heute Abend mit einer großen Feier eingeweiht und „angeschaltet“:

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Ich teile mir mein Zimmer mittlerweile mit einem ca. 70-jährigen, ehemaligen Psychologie-Professor. Er stellt nicht nur meine Englischkenntnisse auf die Probe, sondern auch mein Wissen und Begreifen. Aber er ist echt nett. Die meiste Zeit schläft er 🙂 Er ist in New York, da sein Sohn eine Auszeichnung erhielt. Der Stolz auf seinen Sohn war ihm anzusehen.

Er fragte mich heute, was ich denn auf meiner Reise gelernt hätte. Ich stutzte – ich sah mich gänzlich unvorbereitet einer großen Frage gegenüberstehen. Er nutzte meine Denkpause und machte mir das Kompliment, dass mein sozialer Umgang gut sei. Ich schaute ihn erstaunt an. So ein Kompliment hatte mir noch niemand gemacht, ich hatte bisher auch wenig Anlass dazu gegeben. Meine Social Skills sah ich immer als rudimentär ausgeprägt. Aber er hatte nicht Unrecht. Meine Reise hat mich wohl ein wenig offener und zugänglicher werden lassen. Ich gehe „menschlichen Kontakt“ entspannter und sicherer an. Ob gewollt oder nicht, er nahm mir die Antwort auf seine Frage ab – zumindest teilweise.

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