Ich fühle mich krank, habe Kopf- & Gliederschmerzen. Ich versuche, das Beste daraus zu machen und begebe mich auf eine Sightseeing-Tour in einem Doppeldecker-Bus.

Kapstadt bietet ein paar städtische Eindrücke …

… und im Kirstenbosch Botanic Garden ein paar botanische:

Ich bin jedoch reichlich antriebslos und empfinde keinerlei Begeisterung. Eine Krankheit kann man sich eben nicht schön denken. Am Nachmittag breche ich das Sightseeing ab und begebe mich in mein Hotelzimmer.

Der Blick aus meinem Bett ist hervorragend, beste Sicht auf den Tafelberg.

Am späten Abend sehe ich am Gipfel Kamera-Blitzlichter. Ist bestimmt eine traumhafte Sicht auf das nächtlich beleuchtete Kapstadt. Ich bin neidisch. Aber: Wie kommen die Leute wieder runter vom Tafelberg? Die Seilbahn ist längst geschlossen. Wandern bei Nacht? Uff! Zudem herrscht draußen so starker Wind, dass ich in der 6. Etage des Hotels mein Bett schwanken merke.

Kopf- & Gliederschmerzen wollen einfach nicht verschwinden. Zudem schwitze ich, habe leicht erhöhte Temperatur und kann nicht einschlafen. Grippe im Sommer Südafrikas? Klingt merkwürdig. Die Symptome passen jedoch genauso gut auf Malaria, wie auch die 3 Wochen Inkubationszeit. Gabun lässt grüßen.

Haben die prophylaktisch eingenommenen Malaria-Tabletten versagt? Soll ich einen Arzt aufsuchen? Muss ich meine Reise abbrechen?

Panik macht sich breit. Via Internet bilde ich mich zum Malaria-Spezialisten weiter. Jetzt kann ich erst recht nicht schlafen.


1 Kommentar

Marcus · 6. März 2017 um 12:18

Mach kein Mist!
Und gute Besserung …

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