Nach ausgiebigem Frühstück ist mein Gesundheitszustand wieder erträglich. Die Panik ist etwas verflogen. Mein in der Nacht angeeignetes Fachwissen sagt: Sollte es Malaria sein, so helfen lediglich die Malaria-Tabletten, die ich bei mir habe. Und die muss ich eh ab heute in Vorbereitung auf Thailand zu mir nehmen. Ich beschließe, meine Reise fortzusetzen – vorerst ohne Arztbesuch.

Ich verordne mir für heute Erholung. Meine Wandertour auf den Lion’s Head ist damit auf den nächsten Kapstadt-Besuch verschoben. Wirklich schade. Aber bei dem starken Wind wäre das sowieso ein gewagtes Unterfangen. Sogar die Seilbahn zum Tafelberg bleibt wegen des Windes geschlossen.

So kann ich jedoch in Ruhe meinen Aufenthalt in Thailand planen. Immerhin fliege ich bereits morgen nach Bangkok und habe noch kein Hotel gebucht. Und mein Blog hinkt auch 12 Tage hinterher.

Wohl oder übel muss ich konstatieren: ich reise viel zu schnell. In Südafrika hetzte ich von Ort zu Ort und versuchte in den jeweils 3 Tagen zu planen, zu erleben und zu reflektieren. Mindestens eines der 3 Dinge kommt dabei immer zu kurz. Das erzeugt Stress, nicht die angedachte Erholung. Kommt dann noch Krankheit dazu, bleibt nicht mal mehr Zeit zum Erleben. Das drückt meine Reiselust und sorgt seit Tagen für eine Schreibblockade.

Daher leite ich Gegenmaßnahmen ein:

  • Ich bleibe ab jetzt mindestens 5 Tage an einem Ort.
  • Ich gehe die nächsten Tage ruhiger an, um meinen Akku aufzuladen.
  • Das Blog muss vorerst eine Weile ruhen.

Anmerkung der Redaktion: Macht euch keine Sorgen. Diese Gedanken sind nun knapp 2 Wochen alt. Meine Maßnahmen zeigen Wirkung: Reiseunlust und Schreibblockade sind überstanden. Es geht unverdrossen weiter! 🙂


1 Kommentar

Marcus · 6. März 2017 um 12:20

juhu.

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