Die 17°C fühlen sich ziemlich kalt an … wo doch gestern noch 20 mehr das Thermometer füllten. Der Regen verstärkt mein Gefühl. Ab jetzt werde ich mich an kühleres Wetter gewöhnen müssen.

Am Nachmittag lässt der Regen nach und ich begebe mich auf eine kleine Tour durch mein Viertel:

Die Taiwaner sind in der Kleidung sehr westlich orientiert, in der Sauberkeit und Genauigkeit sehr japanisch und im Essen sehr chinesisch.

An Essen gibt es viel viel Frittiertes, vor allem Hühnchen, auch gern Mal nur die Füße, dazu viel Reis und Ei. Mein Viertel umfasst auch die Einkaufs- und Vergnügungsmeile Taipehs. Die vielen kleinen Straßenstände verkaufen diverse Teigwaren … oder auch schon mal „Stinky Tofu“

Fun Fact: Sobald in der Nähe eine Polizeisirene heult, setzt sich die Armee an Straßenständen in Bewegung. Die Stände sind nämlich anmeldepflichtig … was die meisten Besitzer aus Kostengründen ignorieren.

Ach, und als Erfinder des Bubble Tea bietet Taiwan natürlich auch viele Bubble Tea-Läden … sogar TÜV-geprüfte

Abends gehe ich mit ein paar Leuten ins Kino. Wir schauen das Action-Spektakel „Kong – Skull Island“.

Der Film ist mäßig, geilt sich an seinen vielzähligen computergenerierten Bildern auf und schleudert mit abgedroschenen, pathetischen Phrasen um sich.

Das Kinoerlebnis in Taiwan unterscheidet sich nicht vom deutschen. Sogar süßes Popcorn gab es – nebst dem salzigen, das in anderen Ländern üblich ist. Lediglich die chinesischen Untertitel sind gewöhnungsbedürftig – besonders als Nicht-Chinesisch-Sprachler.

Der Tag war nicht außergewöhnlich, gab aber einen kleinen Eindruck vom Leben in Taipeh.

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